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8. November 2017: Öffentlicher Vortrag „gewohrt in heidenschaft - Seidenstoffe aus dem "Orient" in Wolfram von Eschenbachs Parzival“

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Ein grosser Reichtum an Begriffen wird in Wolfram von Eschenbachs Parzival verwendet, um Textilien zu beschreiben. Dr. Juliane von Fircks analysiert ihre Funktion und Präzision im Epos mit Blick auf den erhaltenen Bestand mittelalterlicher Textilien und unter Einbezug von Darstellungen der entsprechenden Textilien in der Buch- und Wandmalerei.

PD Dr. Juliane von Fircks

VonRoll, Raum 102

Flyer (PDF, 3.6 MB)

18. Oktober 2017: Vortrag „Art as Frontier“

Die monumentalen Bronzearbeiten in Hildesheim werden von Prof. Ittai Weinryb im Hinblick auf die Nähe zu slawischen Götterbildern und Bronzearbeiten in ein neues Licht gerückt - als Arbeiten, die an der Grenze zu slawischen Regionen und unter grossem Arbeits- und Materialaufwand entstanden sind.

VonRoll, Raum 104

Im Rahmen der Vorlesung Kunstwerke des Mittelalters Globale Perspektiven von Beate Fricke

Flyer (PDF, 3.6 MB)

17. Oktober 2017: Vortrag „Turning Turk? Elite Dress and Islamic Textile in Medieval Georgia“

The medieval churches and church treasuries of the Republic Georgia in the Caucasus preserve a rich array of spectacular Islamic silks. Many also contain wall-paintings depicting Georgian elites wearing modes of dress once associated with the Turkic dynasties that dominated the central Islamic lands during the eleventh and twelfth centuries. The proliferation of such modes of elite self-representation was a truly transregional phenomenon: during the same period, wall-paintings from Ladakh, western Tibet, show local Buddhist elites wearing Turkic robes of similar form.

In both regions, the robes worn by depicted elites bear arm-bands containing inscriptions or pseudo-inscriptions written in angular Kufic script. Such inscribed bands seem closely related to the epigraphic tiraz textiles well-known from the eastern Islamic world. The near contemporary appearance of Christian and Buddhist elites dwelling on the western and eastern extremities of the mountainous northern frontier of the Islamic world in Turkic dress raises a series of important questions regarding the relationship between royal self-representations, Islamic textiles, medieval sartorial practices, and their role in the formation and presentation of elite identities.

Prof. Dr. Finbarr Barry Flood, William R. Kenan Jr.  Professor für Islamische Kunstgeschichte am Institute of Fien Arts

18:15 Uhr, Hauptgebäude, Hörsaal 201

13.-14. Oktober 2017: Interdisziplinärer Workshop „Bilder trimmen. Politiken des Formats seit 1960“

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Der zweitägige Workshop fragt nach den politischen, sozialen und ökonomischen Implikationen von künstlerischen Formaten. Es soll zur Diskussion gestellt werden, wie das seit den 1960er Jahren vermehrte Aufeinandertreffen von Künsten und Technologien eine Auseinandersetzung mit vorgegebenen Standards der Bildproduktion und -distribution nach sich zog. Anschließend an jüngere Debatten beleuchten die Referierenden, inwiefern das Format zu einer auch theoretisch reflektierten Denkfigur künstlerischer Bildpolitiken avancierte. Im Workshop soll der Formatbegriff deshalb nicht zuletzt auf seine Produktivität für eine Auseinandersetzung mit medialen Dispositiven seit den 1960er Jahren hin befragt werden. Referierende aus der Kunstgeschichte sowie aus der Medien- und Filmwissenschaft diskutieren darüber, welcher etymologischen und wissenschaftshistorischen Tradition die jeweiligen Formatbegriffe entstammen und wie diese sich zu verwandten Termini wie Genre und Medium verhalten.

Gebäude UniS, Raum A-201

Organisatorinnen: Dr. des. Yvonne Schweizer, Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart, Universität Bern; Dr. Magdalena Nieslony, Institut für Kunstgeschichte, Universität Stuttgart

Programm (PDF, 34KB)

22.-23. Juni 2017: Interdisziplinärer Workshop Accesos móviles

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Der Workshop Accesos móviles widmet sich der modernen und zeitgenössischen Kunst Lateinamerikas. Die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Diskurspraktiken steht dabei im Fokus.
Die verallgemeinernde Bezeichnung ‹lateinamerikanische Kunst› birgt die Gefahr, Kunst und Kontinent als äquivalente Parameter zu verhandeln und folglich ästhetisch-politische Fragen primär innerhalb des geopolitischen Rahmens zu deuten.
Wie kann einer statischen Einordnung der Kunst auf der Grundlage von geografischen Kriterien entgegengewirkt werden? Welches Potential liegt in künstlerischen und kuratorischen Strategien sowie wissenschaftlichen Untersuchungsansätzen, um Dichotomien wie ‹Eigenes und Fremdes›, ‹Zentrum und Peripherie› oder ‹West und Rest› zu identifizieren und zu überwinden? Der Workshop setzt sich zum Ziel, grundlegende Methoden und Theorien vor dem Hintergrund einer globalen Kunstgeschichte zu diskutieren und über alternative Zugänge (Accesos móviles) nachzudenken.

Programm (PDF, 5.0 MB)

Die Biografien der Kunstwerke - Perspektiven der Provenienzgeschichte in der Forschung an Universität und Museum

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Donnerstag, 01. Juni 2017, 09h30 bis 18h30
Kunstmuseum Bern, Festsaal

Das Kunstmuseum Bern und das Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern debattieren gemeinsam mit internationalen Gästen innovative Ansätze der Provenienzforschung. Nachdem sich die Provenienzforschung im Anschluss der Washingtoner Erklärung von 1998 fast ausschliesslich mit der historischen Aufarbeitung von NS-Flucht- und NS-Raubgut befasste, gilt ihr Interesse inzwischen den Gesamtbeständen öffentlicher und privater Sammlungen.

Das Ziel unserer Veranstaltung ist es, die Erforschung der Besitzer-geschichte der Kunstwerke als neue Historiografie und Praxis sowie als definitive Einrichtung im Museum zu begreifen. Als eigene wissenschaftliche Disziplin ist Provenienzforschung heute sowohl im musealen als auch im universitären Kontext angesiedelt und mit Fragen ihrer Autonomie konfrontiert. Daraus ergeben sich neue Perspektiven.

Wie unabhängig kann Provenienzforschung sein und auf welche Methoden greift sie zu diesem Zweck zurück, sowohl im musealen als auch im universitären Kontext? Wie ergänzen sich die Forschung an der Universität und ihr museales Pendant? Welche Möglichkeiten der Sichtbarmachung provenienzwissenschaftlicher Erkenntnisse stehen zur Verfügung?

Die vom Kunstmuseum Bern und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern organisierte, ganztägige Veranstaltung ist in dialogischer Form angelegt. Insgesamt fünf Themenbereiche werden jeweils durch einen Vortragenden eingeführt und anschliessend kommentiert und hinterfragt. Der Workshop wird durch eine Paneldiskussion abgeschlossen.

Der Eintritt ist frei.

Organisiert von: Dr. Matthias Frehner, Dr. Rainer Lawicki, Dr. Valentina Locatelli (Kunstmuseum Bern) und Prof. Dr. Bernd Nicolai, Prof. Dr. Peter J. Schneemann, Etienne Wismer (Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern)

Programm (PDF, 1.3 MB)

13.05.17: Workshop

Imaginaries of the Desert in the Arts

May 13, 2017 University of Bern, UniS
Schanzeneckstrasse 1
Raum A 201

Organization:
Toni Hildebrandt (IKG Bern), Vega Tescari (ISA Mendrisio), and Steffen Zierholz (IKG Bern)
Supported by the Promotion of Early Career Researcher (MVUB), University of Bern

Programm (PDF, 1.7 MB)

5. und 6. Mai 2017 Symposium zu Terry Fox – The Eye is Not The Only Glass That Burns The Mind

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Veranstaltet von Kunstmuseum Bern; Terry Fox Association e. V. Köln; Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern; Robert Walser Zentrum Bern; Hochschule der Künste Bern.

Das Symposium will sich von den Ideen- und Werkspuren des Künstlers Terry Fox in Bern (und der Schweiz), von der Retrospektive im Kunstmuseum und den neueren Recherchen zu seinem Leben und Werk anregen lassen, die sich gerade etablierende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem gedehnten Werkbegriff des Künstlers durch neue Forschungen und Denkansätze zu bereichern. Zugleich gilt es, die kunstimmanenten Begriffe von Werk, Performance, Klang, Text-Bild- oder Videokunst angesichts dieses vielschichtigen Werks von Terry Fox, das am Rande des „Nichts“ angesiedelt ist, zu überdenken.

Programm (PDF, 723KB)

23.-24.03.17: Internationale Tagung

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Cash-Flow im späten Mittelalter. Kirchliche und kommunale Bauvorhaben zwischen Konflikt und Konsens

Internationale Tagung 23.–24.3.2017
Veranstaltet von Richard Nemec (IKG Bern) und Gerald Schwedler (Zürich/Konstanz)

Die Grossbaustellen des hohen wie des späten Mittelalters, darunter auch die kommunalen Vorhaben, implizieren Prozesse, die Kollektive formen und ihrerseits von Kollektiven geformt werden. In diesen Jahrzehnt-, ja Jahrhundertprojekten wurden zwischen Konflikt und Konsens Fragen nach Gestaltung, Beteiligung am Bauprozess, bisweilen auch die Schwerpunktlegung innerhalb des jeweiligen kommunalen Gefüges immer wieder neu verhandelt. Dreh- und Angelpunkt für den Gestaltungsrahmen war das Vorhandensein liquider Mittel, die Möglichkeit Finanzierungsquellen zu erschließen und zu nutzen: der Fluss der Finanzmittel. Zuflüsse können sich aus Stiftungen, Spenden, Steuern, Ablässen und Krediten speisen, Aufwendungen bestehen in Bau, Ausstattung und Kredittilgung. Die Verfügbarkeit über lang- , mittel- und kurzfristige Einkünfte bestimmte nicht nur auf baulicher Seite in erheblichem Maße den Umfang und Fortschritt, sondern auch die Kräfteverhältnisse der über den Baufortschritt entscheidenden Personen und Institutionen.

Interessierte sind herzlich willkommen. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Um Anmeldung wird gebeten.
Richard Nemec (IKG Bern)
Gerald Schwedler (Zürich/Konstanz)
Kathrin Chlench-Priber (GI Bern)

Programm (PDF, 1.5 MB)

15.03.17: Abendvortrag von Prof. Dr. Carol H. Krinsky

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The Rockefeller Center – «A City Within a City»

Rockefeller Center in what is now the heart of Manhattan, is widely considered to be the best designed and most popular urban complex in the western hemisphere. With open space, an annual Christmas tree of enormous size, amusing spectacles in its gigantic theater, works of art outside and inside its buildings, it is often thought of as a public amenity and even a cultural institution or, to use a cliché, a "City Within a City."

Nevertheless, it is an entirely commercial project, conceived and built during the Great Depression of the 1930s. Its initially accidental and then carefully calculated design, and an account of its over seventy years of existence make clear the benefits of erecting palatable rather than avant-garde buildings, of judicious cost calculation, and of meticulous stewardship. While successors have tried to borrow ideas from it, Rockefeller Center has not provided a template for other builders who sought equally profitable results. The Depression years, customary practices of the time, and rules specific to building in New York combined to produce an inimitable result.

In her lecture, Prof. Krinsky will address questions such as : How did the center happen to be built during the Great Depression and how has it maintained its position as a prestigious address since the principal part was finished in 1939, almost 80 years ago? Although it looks generally similar to the way it did originally, what has changed around it and within it, and why?  Have the City and the new owners been good stewards of this commercial complex that many people see as a civic complex and an urban icon?

Universität Bern, 15.März 2017, Hauptgebäude, Raum 101, 18.15 Uhr

Flyer (PDF, 4.1 MB)

17.02.17: Tagung

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Religiöse Räume im Wandel. Transformationen städtischer Sakraltopographien in der Schweiz heute

Die Situation der Religionen in den Städten hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark gewandelt. Die Tagung diskutiert diesen Wandel mit Blick auf seine räumlichen Aspekte.

Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Kunstgeschichte, Architekturgeschichte, Theologie, Religionswissenschaft und Soziologie, u.a. von Prof. Dr. Bernd Nicolai, Prof Dr. Anna Minta und PD Dr. Johannes Stückelberger. Programm beiliegend.

Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich, Auskünfte 031 631 33 83.

Universität Bern, 17.18. Februar 2017, Hallerstrasse 6, Raum 205

Programm (PDF, 1.7 MB)

16.12.2016: PROVENIENZFORSCHUNG JETZT!

Dr. Ute Haug (Leiterin Provenienzforschung und Historisches Archiv, Hamburger Kunsthalle)

Nur Ästhetik war gestern. Werke und Kontexte – Erreichtes, Wünsche und Forderungen der Provenienzforschung an den musealen Alltag

Freitag, 16. Dezember 2016, 18.15 Uhr

Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, Raum 220

Die Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart in Partnerschaft mit dem Kunstmuseum Bern lädt Sie zu einer ersten Veranstaltung der Reihe „Provenienzforschung jetzt!“ ein. Dr. Ute Haug wird am 16. Dezember 2016 aus der musealen Praxis berichten. Als langjährige Leiterin der Abteilung Provenienzforschung und Historisches Archiv der Hamburger Kunsthalle wird Frau Dr. Haug vorstellen, wie Museen künftig Provenienzfragen verstärkt in Ausstellungen sichtbar machen könnten. Sie wird über neue Präsentationsmodi und Formate der Vermittlung referieren. Wir heissen daher alle herzlich zu dieser Veranstaltung willkommen, die an Museums-, Ausstellungs- und Vermittlungsaspekten interessiert sind.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter J. Schneemann
Dr. des. Yvonne Schweizer

15.12.16: Tagung

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Original – Kopie: Techniken und Ästhetiken der Reproduzierbarkeit

Workshop
Walter Benjamin Kolleg, Universität Bern
15. Dezember 2016, Hallerstrasse 6, Zimmer 205

Für weitere Informationen: Forschungsplattform „Original – Kopie“ unter www.wbkolleg.unibe.ch

Organisation:

  • Christine Göttler (Institut für Kunstgeschichte)
  • Gabriele Rippl (Institut für englische Sprachen und Literaturen)
  • Peter J. Schneemann (Institut für Kunstgeschichte)
  • Michael Stolz (Institut für Germanistik)
Programm (PDF, 3.2 MB)

8.12.16: Tagung

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König und Kaiser Karl IV. und die Oberlausitz – Schöpfer und Herrscher

Institutionelle Forschungsposition und museale Praxisrealität – Ein Widerspruch?


Tagung in Zittau 2./3.12.2016 und Bern 8.12.2016

Hauptgebäude, Hörsaal 220
Hochschulstraße 4, CH-3012 Bern

Programm (PDF, 386KB)

01.-02.12.16: International Conference: Seeing Through? The Materiality of Dioramas (1600-2010)

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Seeing Through? The Materiality of Dioramas (1600-2010)

Thursday 1- Friday 2 December 2016
18.15 – 20.00 Uhr
University of Bern, Room 304, Hauptgebaüde, Hochschulstrasse 4/3012 Bern

Dioramas are at the crossroads of artistic, scientific and cultural practices. They bring together painters, sculptors, scientists, and collectors, thus providing an opportunity to reflect on the polyvalence of these actors and the definition of their expertise. In 1822, the painter and scientist Louis Daguerre coined the term “diorama” when describing his theater, the word diorama literally meaning “seeing through.” However, dioramas are not merely images or displays: they are also physical objects made of multiple materials and composite and hybrid things, created through cultural interaction and physical encounter. Multiple hands as well as various visions are involved in the process of their creation. Dioramas therefore allow for the study of contact zones and material exchanges between private and public spheres, as well as transcultural interactions in a global context.

Institut für Kunstgeschichte, Abteilung für Kunstgeschichte der Neuzeit/Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart
Master in World Arts
Center for Global Studies

Contact:

Prof. Dr. Noémie Etienne: noémie.etienne@ikg.unibe.ch;
Prof. Dr. Nadia Radwan: nadia.radwan@ikg.unibe.ch


Picture: Natural History Museum, Los Angeles, 2016
Program (PDF, 650KB)

17.-18.11.16: Ιnternationale Tagung

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Nationalismus als Ressource?

Konsens und Dissens in der europäischen Nach- und Neogotik des 19. Jahrhunderts

Mit dem ausgehenden 18. und dem beginnenden 19. Jahrhundert formierte sich eine Reihe von Gotik- Entwürfen, die von einem neuen nationalstaatlichen Bewusstsein geprägt waren. Um welche Bildungsprozesse handelte es sich hierbei? Auf welche ideelle Paradigmen bezog sich diese geforderte Architektur-Ästhetik? Auf ein patriotisches Konzept und / oder auf ein primär gegen die Staatsgewalt gerichtetes Verständnis? Welchen Anteil haben daran Religion, Philosophie oder schöne Literatur? Oder strebte die neue Baupraxis einen Kompromiss an? In wie weit wurde das Bewusstsein über eine neue Architektur durch die Tradition lokaler Schulen, durch das Auffinden der alten Originalpläne oder durch neu geschaffene Vorlagenwerke geformt? Die Tagung untersucht die unterschiedlichen ideellen, ästhetischen, verwaltungstechnischen und technologischen Faktoren in ihren Prozessen des Interessenausgleichs und der Kompromissfindung.

Donnerstag, 17. November 2016
Ort: Unitobler, Lerchenweg 36, 3012 Bern / Raum F -113

Freitag, 18. November 2016
Ort: UniS, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern / Raum A 301

Programm (PDF, 87KB)

International Conference KUNSTHALLEN. Architectures for the Continuous Contemporary in Europe and the US

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Friday, September 2nd - Saturday, September 3rd 2016, University of Bern, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, Lecture Hall 220 / UniS, Schanzeneckstrasse 1, Lecture Hall A003

In July 1968, on the occasion of the fiftieth birthday of the Kunsthalle Bern, Christo and Jeanne-Claude wrapped the building in 2.430 square meters of white polyethylene fabric. The Kunsthalle was the first architecture in Europe that received the honor of being fully wrapped by Christo.

Interventions in the architectural structure of the Kunsthalle, such as Sol LeWitt’s structures (1972) for example, continued during the following fifty years, leading to a constant and critical examination of both the institution and its building. The centennial of the Kunsthalle Bern in 2018 is the starting point for the international conference KUNSTHALLEN. Architectures for the Continuous Contemporary in Europe and the US, which will be held at the University of Bern on  September 2-3, 2016. In contrast to collecting museums the model of the Kunsthalle is characterized by freedom and novelty. Due to its dynamic concept, this institutional format contributes to the formation of contemporary art in essential ways.

The conference assembles international guests from diverse institutions and professional fields who will discuss the historical development, political implications as well as the societal positioning of the Kunsthalle. The institution’s role as curatorial field of experimentation, artistic material, and as a platform for transatlantic exchange will be examined as well.

This conference is organised by the Department for Modern and Contemporary Art History, Institute for Art History, University of Bern, in cooperation with the Institute for Art History, Basel University and the Kunsthalle Bern. It has received generous financial support from the Terra Foundation for American Art.

Additional speaker on Saturday, September 3, 11h45: Terry Smith, University of Pittsburgh, „Independent Art Spaces: a Global Perspective“

Concept and organisation:

Prof. Dr. Peter J. Schneemann, Bern
Prof. Dr. Eva Ehninger, Basel
Valérie Knoll, Director Kunsthalle Bern

Contact: Olivia Baeriswyl (olivia.baeriswyl@ikg.unibe.ch)

Program (PDF, 734KB)

Image: Sol LeWitt, Kunsthalle Bern, 1972, Installation View. Photograph by Albert Winkler.

18.05.16: Antrittsvorlesung Prof. Dr. Nadia Radwan

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When was Egyptian modernism? Time lapse and the challenges of World Art History

Datum: Mittwoch, 18. Mai 2016
Zeit: 18.15 – 20.00 Uhr
Raum: 201
Ort: Universität Bern / Hauptgebäude

This inaugural lecture will address some of the challenges the discipline of world art history is facing today. By presenting the case of Egyptian modernism, it will bring to the fore the notions of temporality and motion as major aspects of the study, writing or rewriting of modern and contemporary art history in a global context.

28.-30.04.16: Internationale Tagung

Chiaroscuro als ästhetisches Prinzip 1300-1500

Die internationale Konferenz widmet sich einem der zentralen ästhetischen Phänomene der europäischen Kunstentwicklung. Spätestens seit Leon Battista Albertis Traktat De pictura (1435) gehört das Helldunkel in der italienischen Kunstproduktion und Kunsttheorie zu den Prinzipien, welche die Malerei und die Skulptur wie auch Zeichnung und Holzschnitt wesentlich bestimmen. Unabhängig davon spielt das Helldunkel in der nordalpinen Kunst eine wichtige Rolle. Mittels des Chiaroscuro werden plastische Qualitäten evoziert und die Oberflächenbeschaffenheit von Materialien einschließlich ihrer schillernden Erhöhungen betont. In jedem Fall dient es der Steigerung optischer Werte.

University of Bern, PROGR – Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern, Raum163. Abendvortrag am 29.4. im Hauptgebäude, Raum 220.

Programm (PDF, 711KB)

8.3.16: Informationsveranstaltung

Informationsveranstaltung zu den Masterprogrammen des Instituts für Kunstgeschichte

Zum vierten Mal bietet die Universität Bern umfassende Informationstage für Masterinteressenten und -interessentinnen an. Am IKG findet dazu am Dienstag, den 8. März 2015, von 10-11 Uhr, im PROGR Raum 163, eine Informationsveranstaltung zu den Masterprogrammen des Instituts für Kunstgeschichte statt. Hierzu sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen!
Darüber hinaus werden vom 8.-10.3.2016 einige Masterveranstaltungen für interessierte Hörerinnen und Hörer geöffnet. Das Programm sowie weitere Informationen zu den Masterinformationstagen 2016 finden Sie auf der Homepage: http://www.unibe.ch/studium/studienangebote/master/informationstage/masterinformationstage/index_ger.html

07.03.16: Lektüreseminar

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Drei Alberti-Probleme: De statua, inventor picturae, historia

Prof. Dr. Oskar Bätschmann
Schweizerisches Institut für Kunstwissenchaften (SIK-ISEA), em., Universität Bern
Montag, 7. März 2016, 16.15 – 17.45 Uhr
A 201, UniS, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

Voraussetzung: Lektüre von: Oskar Bätschmann, „Narcisse, le découvreur de l’image“ sowie Textpassagen aus Leon Battista Albertis De Pictura (die Texte werden Ihnen nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt)
Anmeldung bis 1. März 2016 an Frau Michèle Seehafer (michele.seehafer@ikg.unibe.ch)

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Masterstudierende, Doktorierende, Habilitierende sowie interessierte Kolleginnen und Kollegen.

Studierende erhalten für die Teilnahme an der Veranstaltung sowie das Verfassen eines dreiseitigen Berichts nach den IKG-Richtlinien 1 ECTS (anrechenbar im Wahlbereich Kunstgeschichte sowie im freien Wahlbereich). Die Berichte sind bis Donnerstag, 7. April 2016, bei Michèle Seehafer (michele.seehafer@ikg.unibe.ch) einzureichen.

Flyer (PDF, 246KB)

07.-08.04.16: International Colloquium for young scholars

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Collecting, Exhibiting and Preserving in Museums of Applied Arts in the Nineteenth Century

In recent times research concerning the history of collections and collecting strategies of nineteenth-century institutions has enjoyed widespread popularity. The Colloquium "Collecting, Exhibiting and Preserving in Museums of Applied Arts in the Nineteenth Century" will place emphasis on a type of institution that has so far been largely neglected, the museums of applied arts.

The papers presented will underline the innovative character of this museum type in the nineteenth century, its influence and interactions as well as its transformation process. Furthermore the conference offers a platform to discuss methodological strategies for the research of museums of applied arts as collecting institutions, not least through transdisciplinary approaches.

University of Bern, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, Room 501, CH–3012
Bern, April 07–08, 2016

Flyer (PDF, 1.6 MB)

25.11.15: Vortrag

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Domino Modernism - International Méditerranée as an Alternative to the International Style

Actualité de la recherche
Bernd Nicolai

Mercredi 25 novembre 2015
salle B214, Uni-Bastions, rue De-Candolle 5, Genève

Vortrag (PDF, 911KB)

26.-27.11.15: Tagung

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DARUMB SOL MAN SIN ERBEN JAGEN!

Krisenwirtschaft an der Schwelle vom Späten Mittelalter zur Frühen
Neuzeit – Das St. Vinzenzen-Schuldbuch in Bern von 1448

Tagung Bern 26.– 27. 11. 2015

Programm Tagung.pdf (PDF, 1.0 MB)

09.-11.12.15: Internationale Konferenz

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Spaces, Places and Times of Solitude in Late Medieval and Early Modern Europe

A Three-Day International and Interdisciplinary Conference
Universität Bern, 9–11 December 2015
Hallerstrasse 6, 205/203 and Foyer
Organized by Christine Göttler, University of Bern, in collaboration with Karl A. E. Enenkel, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster

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09.11.15: Werkstattgespräche

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Spaces, Places and Times of Solitude in Late Medieval and Early Modern Europe

Mutable Matter: Werkstattgespräche zur Kunst der Materialität

Werkstattgespräch 1: Bronzeguss und Metallogenese in der Frühen Neuzeit
Lektüreseminar mit Frau Dr. Henrike Haug, Kunsthistorisches Institut in Florenz (Max-Planck-Institut)

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