Aktuell

Swiss Graphic Design and Typography Revisited

Seven Swiss universities engage in joint research into the history of Swiss graphic design and typography. With ‘Swiss Graphic Design and Typography Revisited’, the Swiss National Science Foundation (SNSF) is for the first-ever time supporting a project in the Sinergia programme in which researchers from seven Swiss universities will investigate the role and status of Swiss graphic design from today’s perspective.

It is divided into three sub-projects: ‘Principles of Education’, ‘Networks of Practice’ and ‘Strategies of Dissemination’. This three-year project will begin in October 2016 and is the biggest research collaboration established in the design field since the SNSF began its activities.

Press release (PDF, 36KB)

23.-24.03.17: Internationale Tagung

Teaser

Cash-Flow im späten Mittelalter. Kirchliche und kommunale Bauvorhaben zwischen Konflikt und Konsens

Internationale Tagung 23.–24.3.2017
Veranstaltet von Richard Nemec (IKG Bern) und Gerald Schwedler (Zürich/Konstanz)

Die Grossbaustellen des hohen wie des späten Mittelalters, darunter auch die kommunalen Vorhaben, implizieren Prozesse, die Kollektive formen und ihrerseits von Kollektiven geformt werden. In diesen Jahrzehnt-, ja Jahrhundertprojekten wurden zwischen Konflikt und Konsens Fragen nach Gestaltung, Beteiligung am Bauprozess, bisweilen auch die Schwerpunktlegung innerhalb des jeweiligen kommunalen Gefüges immer wieder neu verhandelt. Dreh- und Angelpunkt für den Gestaltungsrahmen war das Vorhandensein liquider Mittel, die Möglichkeit Finanzierungsquellen zu erschließen und zu nutzen: der Fluss der Finanzmittel. Zuflüsse können sich aus Stiftungen, Spenden, Steuern, Ablässen und Krediten speisen, Aufwendungen bestehen in Bau, Ausstattung und Kredittilgung. Die Verfügbarkeit über lang- , mittel- und kurzfristige Einkünfte bestimmte nicht nur auf baulicher Seite in erheblichem Maße den Umfang und Fortschritt, sondern auch die Kräfteverhältnisse der über den Baufortschritt entscheidenden Personen und Institutionen.

Interessierte sind herzlich willkommen. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Um Anmeldung wird gebeten.
Richard Nemec (IKG Bern)
Gerald Schwedler (Zürich/Konstanz)
Kathrin Chlench-Priber (GI Bern)

Programm (PDF, 1.5 MB)

5. und 6. Mai 2017 Symposium zu Terry Fox – The Eye is Not The Only Glass That Burns The Mind

Veranstaltet von Kunstmuseum Bern; Terry Fox Association e. V. Köln; Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern; Robert Walser Zentrum Bern; Hochschule der Künste Bern.

Das Symposium will sich von den Ideen- und Werkspuren des Künstlers Terry Fox in Bern (und der Schweiz), von der Retrospektive im Kunstmuseum und den neueren Recherchen zu seinem Leben und Werk anregen lassen, die sich gerade etablierende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem gedehnten Werkbegriff des Künstlers durch neue Forschungen und Denkansätze zu bereichern. Zugleich gilt es, die kunstimmanenten Begriffe von Werk, Performance, Klang, Text-Bild- oder Videokunst angesichts dieses vielschichtigen Werks von Terry Fox, das am Rande des „Nichts“ angesiedelt ist, zu überdenken.

24.03.17: FORUM Denkmalpflege

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Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamtes für Kultur, ICOMOS Schweiz, sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern

Re-Restaurierung – Die Restaurierung der Restaurierung als Herausforderung für die Denkmalpflege

Sechster Zyklus 2016/2017, veranstaltet und organisiert von Prof. Dr. Bernd Nicolai, Dr. Eva Schäfer und Dr. Marion Wohlleben

Das Thema „Restaurierung der Restaurierung“, ein Thema das vorderhand Restauratoren betrifft, ist in der Baudenkmalpflege längst gängige Praxis, nachdem wohl die überwiegende Zahl der Baudenkmale bereits ein- oder mehrmals restauriert wurde. Damit sind Re-Restaurierungen auch ein Thema für die Kunst- und Architekturgeschichte, deren Gegenstand zumeist restaurierte Objekte sind, deren frühere Zustände oftmals unbekannt sind oder, im positiven Fall, unerwartete Einsichten erlauben.

In unserem sechsten Vortragszyklus interessiert uns das ganze Spektrum der Problematik der Re-Restaurierung. Neben der Darstellung der verschiedenen Aufgaben und Schwierigkeiten, die Restauratoren zu bewältigen haben, wenn sie ein Werk einer neuen Restaurierung unterziehen, soll insbesondere der denkmaltheoretische Diskurs zur Sprache kommen, der oft wenig reflektiert der Praxis unterliegt. Die Frage nach der Authentizität bewegt sich zwischen dem Original und der Biografie des jeweiligen Werks.

Entfällt! 24. Februar 2017, 17:15h, Raum H101 bzw. H120, Hauptgebäude
Katrin Janis, Dr. phil., Dipl.-Rest., Bayerische Schlösser und Gärten München: „Geschätzt und abgelehnt – Zeitschichten in der Denkmalpflege“

24. März 2017, 17:15h, Raum H101 bzw. H120, Hauptgebäude
Cony Grünenfelder , dipl. Arch. FH, MAS Denkmalpflege, Denkmalpflegerin Kant. Luzern: „Die Restaurierung – Ein Zeitdokument?“

28. April 2017, 17:15h, Raum H101 bzw. H120, Hauptgebäude
Katrin Janis, Dr. phil., Dipl.-Rest., Bayerische Schlösser und Gärten München: „Geschätzt und abgelehnt – Zeitschichten in der Denkmalpflege“

12. Mai 2017, 17:15h, Raum H101 bzw. H120, Hauptgebäude
Cornelia Marinowitz, Dipl.-Restauratorin FH Tengen und Bern: Die Restaurierung der Restaurierung aus Restauratorensicht – Theorie

Programm (PDF, 858KB)