Aktuell

9. Juni - 21. Juli 2022: Emailausstellung

7 x Kryptokunst - Eine Emailausstellung von Studierenden der Kunstgeschichte. Donnerstags, per IKG-Newsletter

Rafaël Rozendaal, Homage 74, 2022

Rafaël Rozendaal, Homage 74, 2022
Serie von 110 NFTs (Scale Vector Graphics)
Lizenz: CC BY-NC-NG 4.0

Den Fragen nach der eigenen Position innerhalb der Kunstgeschichtsschreibung und nach der Kanonbildung der Disziplin widmete sich das Proseminar «Kryptokunst» im Frühjahrssemester 2022. Die Studierenden kartierten in feldforschenden Übungen das in der Kunstgeschichte noch wenig erschlossene Feld der NFT- und Blockchain-basierten Künste. Ein NFT (Non-Fungible Token) bezeichnet einen digitalen Vertrag, der auf Dauer in der Blockchain hinterlegt ist. Die Technologie ermöglicht es seit etwa 2015, digitale Artefakte als Unikate zu markieren.

Entstanden sind sieben Kapitel zu Phänomenen der Kryptokunst. Von deskriptiven Explorationen der verschiedenen Metaversen über die augenzwinkernde Annäherung an digitalkulturelle Phänomene bis hin zur politischen Forderung nach Gleichstellung im digitalen Raum – vom 9. Juni bis zum 21. Juli 2022 erreicht Sie immer donnerstags eine kuratierte Auswahl per IKG-Newsletter.

Die Lehrveranstaltung stand unter der Leitung von Dr. Yvonne Schweizer, Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart. Unterstützt wurde das Ausstellungsprojekt über das Fördergefäss Inspirierte Lehre der Phil.-hist. Fakultät der Universität Bern.

Neues SNF Projekt

Archiv der Schweizerischen Plastikausstellung, integraler Bestandteil der Robert Walser-Sculpture von Thomas Hirschhorn, 06.09.2019. Foto Credit: Enrique Muñoz García

Öffentlichkeiten der Kunst. Die Geschichte der Schweizerischen Plastikausstellung (SPA)

SNF fördert das Projekt «Öffentlichkeiten der Kunst. Die Geschichte der Schweizerischen Plastikausstellung (SPA)» (2022-26)

Ab 1. September 2022 wird in der Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart die Geschichte der Schweizerischen Plastikausstellung (SPA) in Biel/Bienne erforscht. Die seit 1954 in regelmässigem Turnus stattfindende Ausstellung ist die wichtigste Freiluftausstellung für Skulptur im öffentlichen Raum in der Schweiz. Ihre Geschichte und ihr Archiv ist bisher, von wenigen prominenten Ausnahmen abgesehen, noch nicht bearbeitet worden. Mit dem Launch eines digitalen Bürger:innenarchivs sollen die Bieler Öffentlichkeiten in die Aufarbeitung dieses wichtigen Kapitels der städtischen Geschichte einbezogen werden. Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Peter J. Schneemann wird die Ergebnisse im Laufe der Projektdauer in einer Ausstellung, in Publikationen und öffentlichen Symposien zugänglich machen.

Link zu Forschungsseite

“Inspirierte Lehre” (Inspired Teaching) Grant

Nostalgia and Belonging: Art and Architecture in the Middle East and North Africa (19th–21st Century)

The research seminar “Nostalgia and Belonging: Art and Architecture in the Middle East and North Africa (19th–21st Century)”, taught by Nadia Radwan and Laura Hindelang at the Institute of Art History at the University of Bern in spring 2021 was awarded the “Inspirierte Lehre” Grant. Merging their respective fields of research and interests in visual arts, architecture, and heritage, they designed the seminar in a transdisciplinary perspective. It investigated the notions of nostalgia and belonging, not only as relevant themes but as useful conceptual tools for analyzing the construction of narratives, emotion, and meaning in cultural production of the Middle East and North Africa. The outcome of this course held via zoom due to the COVID-19 pandemic is a collection of essays written by the students. They are published online with the support of the “Inspirierte Lehre” Grant on Manazir: Swiss Platform for the Study of Visual Arts, Architecture and Heritage in the Middle East: https://manazir.art/blog/nostalgia-and-belonging-art-and-architecture-mena-region

Essay Collection (PDF, 12.6 MB)

SNF fördert Sinergia-Projekt „Mediating the Ecological Imperative“ (2021-24)

SNF fördert Sinergia-Projekt „Mediating the Ecological Imperative“ (2021-24)

Am 1. Januar 2021 hat das neue SNF Sinergia-Projekt „Mediating the Ecological Imperative: Formats and Modes of Engagement“ seine Arbeit aufgenommen. Das Sinergia-Projekt ist ein gemeinsames Forschungsvorhaben der Institute für Kunstgeschichte, Amerikanistik und Sozialanthropologie der Universität Bern. Das Projekt steht unter der Leitung von cPI Prof. Dr. Peter J. Schneemann, sowie den drei PIs Prof. Dr. Gabriele Rippl, Prof. Dr. Michaela Schäuble und Prof. Dr. Peter Krieger. Es wird koordiniert von „Advanced Postdoc“ Dr. Toni Hildebrandt. Zudem wird eine Zusammenarbeit mit der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) realisiert. Forschungsschwerpunkte sind die Bildpolitik des Klimawandels, die Rolle ökologischer Fragen in Kunst und Literatur sowie das gesellschaftliche Engagement für die Umwelt in indigenen Kulturen.

Für weitere Informationen zum Projekt und Team: www.ecological-imperative.ch

Partnerschaften IKG

Das Institut für Kunstgeschichte pflegt mehrere internationale bilaterale Partnerschaften. Hinzu kommen nun zwei neue Kooperationspartner aus Mexiko-Stadt und Warschau.

Die Nationale Autonome Universität von Mexiko (Universidad Nacional Autónoma de México, UNAM) wird im Rahmen einer Absichtserklärung an verschiedenen Forschungsprojekten mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern zusammenarbeiten: https://www.unam.mx

Im Rahmen des Swiss-European Mobility Agreement bietet es sich ab Frühlingssemester 2019 eine Austauschmöglichkeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Warschau: http://www.ihs.uw.edu.pl/en

ERC Consolidator Grant

Globale Horizonte in der Kunst des Mittelalters

Beate Fricke wirbt einen ERC Consolidator Grant in Höhe von 2.4 Mio CHF für die Universität Bern ein. Mit Hilfe des Consolidator Grants will Beate Fricke gemeinsam mit ihrem Team mehr über die Bedeutung und die Funktion des Horizonts in der Malerei, der Kartographie und der Kosmologie herausfinden. Auf diese Weise werden kulturübergreifend mit Expertinnen und Experten, die an Universitäten und Museen im In- und Ausland arbeiten, neue methodische Herangehensweisen für die kunsthistorische Forschung entwickelt.

Global Horizons in Pre-Modern Art

Beate Fricke receives a Consolidator Grant (2 Mio EUR) from the ERC (European Research Council) for the University of Berne. The Global Horizons project will investigate the historical meanings and functions of the horizon in visual and intellectual cultures of the pre-modern world on a global scale. Examining how pre-modern cultures conceived of the horizon opens a crucial line of inquiry into understanding the many different ways in which humans have conceived of the relationship between an invisible cosmos and the visible world.

Swiss Graphic Design and Typography Revisited

Biggest SNSF research collaboration yet

Seven Swiss universities engage in joint research into the history of Swiss graphic design and typography. With ‘Swiss Graphic Design and Typography Revisited’, the Swiss National Science Foundation (SNSF) is for the first-ever time supporting a project in the Sinergia programme in which researchers from seven Swiss universities will investigate the role and status of Swiss graphic design from today’s perspective.

It is divided into three sub-projects: ‘Principles of Education’, ‘Networks of Practice’ and ‘Strategies of Dissemination’. This three-year project will begin in October 2016 and is the biggest research collaboration established in the design field since the SNSF began its activities.

Press release (PDF, 36KB)